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Verkehrspsychologische Untersuchung - der Test

Um einen Termin für eine verkehrspsychologische Untersuchung zu erhalten, bzw. um sich anzumelden, wenden Sie sich bitte telefonisch an unser Sekretariat. Sie können sich auch gleich online anmelden. Wir sind bemüht, einen für Sie möglichst gut passenden Termin zu finden.

Eine verkehrspsychologische Untersuchung kann aus unterschiedlichen Gründen vom Amtsarzt oder Amtsärztin angeordnet werden. Häufiger stehen Untersuchungsanlässe im Zusammenhang mit Alkoholdelikten im Straßenverkehr, dazu zählt der Verdacht auf Alkoholmissbrauch, Fahren im alkoholisierten Zustand (1.6 Promille AK oder mehr) oder die Verweigerung des Alkoholtests.

Sonstige Zuweisungsgründe können beispielsweise Drogendelikte sein, wenn ein Verdacht auf Drogenmissbrauch besteht, aber auch aggressive Verhaltensweisen im Straßenverkehr, fragliche Verkehrszuverlässigkeit aufgrund von Auffälligkeiten im bisherigen Fahrverhalten oder auch ein mehrmaliges Nichtbestehen der Führerscheinprüfung. Auch vor dem Erwerb der Führerscheinklasse D (Buslenkerausweis) oder dem Erwerb des Schulbuslenkerausweises muss ein verkehrspsychologisches Screening absolviert werden.

Wie ist der Ablauf der verkehrspsychologischen Untersuchung?

Der Amtsarzt/die Amtsärztin oder die Führerscheinbehörde kann Sie dazu auffordern eine verkehrspsychologische Untersuchung (VPU) zu erbringen. Mit dieser Untersuchung sollen dann die Voraussetzungen die zum sicheren Lenken eines Kraftfahrzeuges erforderlich sind in möglichst objektiver Weise erfasst werden.

Der Zeitbedarf für die volle verkehrspsychologische Testung beträgt zwischen drei und vier Stunden. Bei Leistungstestungen, Persönlichkeitstestungen sowie D-Screenings ist der Zeitbedarf klar geringer. Sie können auch zwischen den einzelnen Tests Pausen einlegen.

Während der Testung werden Ihnen von einem Testsystem verschiedene Aufgabenstellungen und Fragebögen vorgegeben. Bei einigen der vorgegebenen Tests ist die Bearbeitungszeit unbegrenzt, während es bei anderen wieder wichtig ist, dass Sie schnell und genau ihre Aufgabenstellung erfüllen.

Nach der Untersuchung findet mit einem Verkehrspsychologen/einer Verkehrspsychologin ein verkehrspsychologisches Gespräch statt. Dabei geht es darum Ihre bisherigen Erfahrungen im Straßenverkehr zu erheben und eventuelle Probleme, die sich auch im Zusammenhang mit der Untersuchung ergeben haben zu besprechen. Im Gespräch mit der Psychologin/Psychologen wird auch auf ihre Vorgeschichte und auf den Anlass Ihrer Untersuchung eingegangen.

Abschließend wird das Ergebnis der verkehrspsychologischen Untersuchung mit Ihnen besprochen. Sie werden beraten wie es weitergehen könnte. Das darauf folgende schriftliche Gutachten wird an die zuständige Behörde gesandt, die die endgültige Entscheidung in Bezug auf Ihren Führerschein trifft.

Was müssen Sie mitbringen?

Bringen Sie bitte zur Untersuchung einen amtlichen Lichtbildausweis (Reisepass oder Personalausweis) und entweder den behördlichen Bescheid oder eine Zuweisung durch den Amtsarzt/Verkehrsreferenten mit.

Wenn Sie eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, so nehmen Sie diese bitte mit bzw. verwenden Sie die entsprechende Sehhilfe bei der Untersuchung. Zur Untersuchung müssen Sie gesund und leistungsfähig erscheinen.

Welche Fähigkeiten und Eigenschaften werden getestet?

Sie brauchen sich nicht extra auf die verkehrspsychologische Untersuchung vorzubereiten. Es wird überprüft, ob Sie die Mindestanforderungen für das Lenken von Kraftfahrzeugen, unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Führerscheinklasse, erfüllen. Allerdings ist wichtig, dass Sie gesund, ausgeruht und leistungsfähig zur Testung erscheinen.

Sie können vor jedem Leistungstest üben. Jeder Test wird genau erklärt und es gibt vor dem Start eine Übungsphase.

Überprüft werden folgende Ihrer Fähigkeiten und Eigenschaften:

  • Beobachtungsfähigkeit
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit
  • Koordinationsfähigkeit
  • Reaktionsvermögen
  • Verkehrswahrnehmungsfähigkeit
  • Sensomotorik
  • Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmale, die speziell für das Verhalten beim Lenken von Kraftfahrzeugen von Bedeutung sind.
  • Alkohol- und Suchtgefährdung

Der Preis und die Kosten für eine verkehrspsychologische Untersuchung

Die Untersuchungsgebühren sind gesetzlich festgesetzt und betragen für ein(e):

  • Verkehrspsychologisches Screening (Kurzuntersuchung) 130.- Euro
  • Verkehrspsychologische Volluntersuchung 363.- Euro

 

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